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Nr. 2 – 2019 Kennen Sie eigentlich ...?

Nr. 2 – 2019 Kennen Sie eigentlich ...?

Stefan Meierhans

Preisüberwacher

Stefan Meierhans

Preisüberwacher

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

Ich habe ein ganz normales Büro mit viel Ablagefläche für Dossiers, einen Laptop mit zwei Bildschirmen, damit ich Word und Excel gleichzeitig im Blick habe, und einen Besprechungstisch. Das Ganze ist nicht wirklich spektakulär, dafür ist es die Lage: Mein Büro liegt mitten im Berner Kirchenfeldquartier, nahe der Aare, dem Tierpark und nahe zur Schule meiner Kinder. Meine Töchter können deshalb auch jeden Donnerstag über den Mittag zu mir ins Büro kommen, dann essen wir zusammen in der Cafeteria. Das ist Lebensqualität, die ich sehr schätze.

Seit wann und weshalb arbeiten Sie als Preisüberwacher?

Ich habe das Amt im Oktober 2008 übernommen. An der Aufgabe hat mich vor allem gereizt, dass man Dinge tun kann und muss, die direkte Auswirkungen für die Konsumentinnen und Konsumenten haben – z. B. Preiserhöhungen im öV verhindern oder dafür sorgen, dass gewisse Pflegeheime den Senioren nicht zu viel in Rechnung stellen. Spannend ist auch, dass man direkt an der Weichenstellung Einfluss nehmen kann, wenn z. B. neue Gesetze oder Verordnungen auf den Weg gebracht werden. Ich nehme an, dass ich ein bisschen was von «Barry» in mir habe – den Menschen zu helfen, empfinde ich als sinnstiftend und befriedigend.

Wie erklären Sie (Ihren) Kindern was sie tun?

Ich sage ihnen, dass ich, wenn es in der Schweiz nur noch eine Velomarke gäbe, dafür sorgen würde, dass sie nicht unendlich teuer wäre. Solange sie aber die Auswahl zwischen verschiedenen Velomarken haben, müssen sie selbst clevere Entscheidungen treffen. Sollte sich das ändern, dann würde ich den Bleistift und den Rechner aus der Tasche holen und schauen, dass niemand Fantasiepreise bezahlen muss.

Woran merken Sie, dass Sie älter werden?

Mittlerweile bin ich ein E-Velo-Fahrer. So komme ich immer noch überall gutgelaunt und meist unverschwitzt an. Eine grossartige Erfindung! Dass keiner jünger wird, merke ich aber auch an meinen Kindern: Gerade noch war Elsa aus der Eiskönigin ihr Idol und nun ist nichts toller als Radio Energy. Mein Job in diesem Zusammenhang: Den Lautstärkeregler im Gegenuhrzeigersinn bedienen.

Wie sorgen Sie persönlich für Ihre Zukunft vor?

Da bin ich eher konservativ: Ich setze auf die AHV und die Pensionskasse und ich versuche auch etwas zu sparen. Übertreiben werde ich es aber nicht, ich versuche vielmehr, eine Balance zu finden zwischen dem Leben und dem Konsum im «Jetzt und Hier» und der Vorsorge für das Alter. Natürlich hoffe ich wie jeder andere, dass ich das Alter gesund und munter erleben darf, trotzdem halte ich nicht viel vom Spruch: «Wenn ich dann mal pensioniert bin, dann werde ich ….»

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