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Nr. 2 – 2017 Wenn ich einmal pensioniert bin …

Nr. 2 – 2017 Wenn ich einmal pensioniert bin …

Jacqueline Morard

Sekretärin EPFL
Vizepräsidentin Delegiertenversammlung PUBLICA

Jacqueline Morard

Sekretärin EPFL, Vizepräsidentin Delegiertenversammlung PUBLICA

Es ist Semesterbeginn. Eine grosse Menschenmenge bewegt sich von der Metro Richtung EPFL (École polytechnique fédérale de Lausanne) und UNIL (Univer­sität Lausanne). Dabei handelt es sich vorwiegend um Studentinnen und Studenten, die nach einer langen Sommerpause ihr Studium fortsetzen oder aufnehmen. Sie scheinen mir von Jahr zu Jahr jünger zu werden. Oder bin etwa ich diejenige, die jährlich älter wird…

Als ich im Alter dieser jungen Menschen war, absolvierte ich meine KV-Lehre bei einem Fachverband in Zürich. Zu jenem Zeitpunkt trat das BVG in Kraft. Mein Chef, der sehr vorausschauend war und das BVG-Projekt genau verfolgt hatte, liess mich bei der Pensionskasse versichern, bevor ich 20 Jahre alt war. Die Beiträge hat alle er bezahlt. Weshalb er das tat, habe ich nie richtig verstanden, da der Anschluss erst ab 25 Jahren obligatorisch war. Ausserdem interessierte mich die Vorsorge überhaupt nicht; die Pensionierung erschien mir sehr weit entfernt.

Und hopp, mit einem kleinen Zeitsprung sind wir wieder beim Semesterbeginn und zurück in der Realität. Bei der EPFL bin ich für ein Forschungslabor mit ca. 50 Mitarbeitenden zuständig. Zudem bin ich seit 2012 Mitglied der Hochschulversammlung und des Rates der Fakultät für Basiswissenschaften. Als Präsidentin des EPFL-Bereichs im PVB (Personalverband des Bundes) und als Vizepräsidentin der Delegiertenversammlung von PUBLICA bin ich ständig mit der Problematik der 1. und 2. Säule konfrontiert. Der PVB spielt eine wichtige Rolle als Sozialpartner bei der Vorsorge des Bundes­personals und er berät seine Mitglieder auch dementsprechend. Diese Beratung gehört, unter anderem, zu meinen Aufgaben auf diesem Gebiet.

Im Hinblick auf meine Pensionierung beginne auch ich langsam zu rechnen. Da ich während vieler Jahre nur Teilzeit gearbeitet habe, um mich um die Erziehung unserer Kinder zu kümmern, ist mein Vorsorgekapital eher tief. Die AHV-Rente allein reicht nicht zum Leben aus, jedoch in Ergänzung mit der 2. Säule kann ich ohne Bedenken der Pensionierung entgegenschauen.

Meine Lieblingsbeschäftigungen sind: mich um mein Haus sowie im Sommer um meinen Garten zu kümmern und Gemüse bzw. Früchte zu ernten, die «mehr als biologisch» sind, da sie überhaupt nicht behandelt werden. Dazu gehören auch die gemütlichen Essen mit der Familie oder Freunden, auch wenn die Zubereitung manchmal improvisiert und kurzfristig ist. Ich hoffe, so lange wie möglich gesund bleiben zu dürfen, um mich nach der Pensionierung meinen Hobbies und meinem Sport widmen zu können. Ich praktiziere Karate seit ich
6 Jahre alt bin. Dies ist längst kein Sport mehr für mich, sondern Teil meines Lebens. Lange Spaziergänge mit meinen Hunden liebe ich auch. Ausserdem träume ich davon, in warme Länder zu reisen, sobald es in der Schweiz kalt wird. Das Wichtigste in meinem Leben sind die Gesundheit und die Liebe. Man sagt, dass «Geld nicht glücklich macht... aber dazu beiträgt». Aus diesem Grund bemühe ich mich um gute soziale Bedingungen und um faire Renten.

Pensionskasse des Bundes
PUBLICA

Eigerstrasse 57
3007 Bern
Schweiz

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