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PUBLICA informiert Das Geschäftsjahr 2019

PUBLICA informiert Das Geschäftsjahr 2019

Nach einem schwierigen Vorjahr erfreute sich PUBLICA 2019 einer Gesamtperformance von 8,98 Prozent. Sämtliche Hauptanlageklassen wiesen im vergangenen Jahr positive Renditen aus.

Langfristige Sicherstellung der Leistungsversprechen

Bereits zu Beginn des Jahres 2019 wirkten die wichtigsten und dringendsten Weichenstellungen zur langfristigen Sicherstellung der Leistungsversprechen: die Senkung des technischen Zinssatzes und der Wechsel auf die neuen Rechnungsgrundlagen «BVG 2015». Sie bewirkten, erwartungsgemäss, gleich zu Jahresbeginn eine Unterdeckung (Gesamtdeckungsgrad von 97,9 Prozent). Dank der positiven Entwicklung der Finanzmärkte war diese Unterdeckung jedoch nur von kurzer Dauer. Dies namentlich dank der Aktien, die weiter an Attraktivität zulegten. Sichere Anleihen wurden weniger stark nachgefragt und die Staatsanleihen erreichten 2019 beinahe historische Tiefststände. Die Rendite einer 10-jährigen Bundesobligation lag Mitte August bei -1,1 Prozent; Anzeichen, dass sich die Renditen aus Staatsanleihen stark erhöhen würden, gibt es bis heute keine.

Gesamtperformance von 8,98 Prozent

Auf währungsgesicherter Basis und auf Stufe des konsolidierten Gesamtvermögens erzielte PUBLICA 2019 eine Netto-Anlageperformance (nach allen Kosten und Steuern) von 8,98 Prozent (Vorjahr -3,26 Prozent). Auf den beiden Anlagestrategien (eine für die offenen Vorsorgewerke und eine für die geschlossenen Vorsorgewerke) wurden unterschiedliche Renditen erzielt: Während die Performance der offenen Vorsorgewerke 9,2 Prozent betrug, erreichten die geschlossenen Vorsorgewerke mit einem Aktienanteil von 10 Prozent eine Performance von 6,8 Prozent. Alle Hauptanlageklassen bei PUBLICA leisteten 2019 einen positiven Beitrag an die konsolidierte Gesamtperformance. Die erfolgreichste Anlageklasse waren die Aktien mit einem Beitrag von 5,0 Prozent. Die Obligationen leisteten einen Beitrag von 2,9 Prozent an die Gesamtperformance, die Immobilien einen von 0,5 Prozent. Per 31. Dezember 2019 lag der Gesamtdeckungsgrad bei 104,1 Prozent (Vorjahr 101,2 Prozent).

Sinkender Verwaltungsaufwand

Der administrative Verwaltungsaufwand pro versicherte bzw. rentenbeziehende Person ist dank Investitionen in die Technologie und als Folge effizienterer Prozesse gegenüber dem Vorjahr gesunken. 2019 betrug der administrative Verwaltungsaufwand durchschnittlich 160 Franken (Vorjahr 171 Franken). Die Vermögensverwaltungskosten kamen 2019 mit 0,20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (0,19 Prozent) leicht höher zu liegen, blieben aber insgesamt auf tiefem Niveau.

Vier geschlossene Vorsorgewerke in Unterdeckung

Basierend auf der erwarteten Rendite und auf Empfehlung des Experten für berufliche Vorsorge hatte die Kassenkommission beschlossen, den technischen Zinssatz der geschlossenen Vorsorgewerke per 31. Dezember 2019 auf
0,5 Prozent zu senken. Per Ende 2019 befanden sich deshalb vier der sieben geschlossenen Vorsorgewerke in einer regulatorischen Unterdeckung. Der Deckungsgrad aller geschlossenen Vorsorgewerke betrug per 31. Dezember 2019 konsolidiert 99,4 Prozent.

Portallösungen für die Online-Kommunikation

Die elektronische Kommunikation mit den Dialoggruppen wurde 2019 weiter ausgebaut. Nach den Arbeitgebenden verfügen nun auch die Mitglieder der paritätischen Organe und der Kassenkommission sowie deren Ausschüsse über einen geschützten elektronischen Zugriff auf ihre Dokumente. Weitere Schritte für den Ausbau der Online-Kommunikation mit den Versicherten und den Rentenbeziehenden sind 2019 eingeleitet worden.

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