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Nr. 1 – 2019 Editorial

Nr. 1 – 2019 Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Direktor PUBLICA

Dieter Stohler

Direktor PUBLICA

Ein höchst anspruchsvolles Jahr haben wir hinter uns. Aus operativer Sicht erfolgreich, haben wir doch gleichzeitig auf den 1. Januar 2019 auf ein neues Verwaltungssystem migriert, die tech­nischen Parameter angepasst und einige Reglementsbestimmungen geändert. Ein solcher Eingriff mit mehrjähriger Vorlaufzeit funktioniert nur in der Kombination von einer vorausschauenden, seriösen Planung und einem Team, das Vollgas gibt und sich den neuen Herausforderungen stellt. Dass das operative Geschäft praktisch ohne Unterbruch aufrechterhalten werden konnte, macht uns stolz. Nun dürfen wir kurz durchatmen und mit zusätzlich gewonnenen positiven Erfahrungen die nächsten Projekte in Angriff nehmen.

Dabei möchte ich es nicht damit bewenden lassen, unserem Team, das eine grossartige Leistung erbracht hat, auf die Schulter zu klopfen. Bei solchen Grossprojekten waren einige Partnerinnen und Partner (Arbeitgebende, Bundesverwaltung, BIT, Software-Lieferanten, etc.) involviert, ohne deren konstruktive und qualitativ hochstehende Zusammenarbeit dies nicht möglich gewesen wäre. Denn eine Pensionskasse hat – nicht nur im rein technischen Sinn – mehrere Schnittstellen zu ihrem Umfeld, auf deren Funktionieren wir alle angewiesen sind. So möchte ich allen Beteiligten meinen besten Dank aussprechen! Nicht zuletzt danke ich auch unseren Versicherten, welche für die Umstellungen und die teilweise entstandenen kleinen Verzögerungen grosses Verständnis entgegengebracht haben.

Die Minusperformance auf den Vermögensanlagen ist – obwohl marktkonform – zwar nicht erfreulich, jedoch ist die Einjahresbetrachtung grundsätzlich nicht der richtige Massstab für eine Beurteilung der Erträge. Das Pensionskassensystem beruht auf den Schwankungen der Finanzmärkte und glättet die Verwendung der Vorsorgemittel. So blieb die Performance auch im Jahr 2018 innerhalb der realistischen Szenarien. Entscheidend ist, was im Durchschnitt der Jahre erzielt wird. Und da spielt das weiterhin tiefe Zinsniveau zweifellos eine Rolle. Die von langer Hand geplanten und per 1. Januar 2019 eingeführten Anpassungen auf der Verpflichtungsseite (Umwandlungssatz, technischer Zinssatz) erweisen sich bisher als notwendig und richtig. Denn ein langfristiges finanzielles Gleichgewicht ist für PUBLICA – wie für jede andere Pensionskasse – eine wichtige Voraussetzung, um nachhaltig angemessene und stabile Rentenleistungen zu erbringen.

Dieter Stohler

Direktor PUBLICA

Pensionskasse des Bundes
PUBLICA

Eigerstrasse 57
3007 Bern
Schweiz

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